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"Augen auf und helfen - wir halten zusammen trotz Corona"

Unter dem Motto „Augen auf und helfen“ startet der DRK-Kreisverband Müllheim e.V. eine Nachbarschafts-Kampagne, die über ein Nachbarschaftsformular, Einkaufspatenschaften und Nachbarschaftshilfe in den Dörfern und Quartieren fördern soll.

„Wir freuen uns über die Welle der Hilfsbereitschaft und die vielen Menschen, die Ihre Hilfsangebote für COVID-19-Risikogruppen vor allem im Netz organisieren, sehen jedoch das Problem, dass viele ältere Menschen keinen Internetanschluss haben“, stellen die Verantwortlichen des DRK-Kreisverbandes fest. Mit der Kampagne möchte das DRK zu gegenseitiger Achtsamkeit in den Nachbarschaften aufrufen und über das Formular sowohl Hilfsangebote und Hilfebedürftige, als auch On- und Offliner zusammenführen. Nicht nur ältere Menschen gehören der COVID-19-Risikogruppe an, sondern auch chronisch Kranke, die krebskranke Mutter, Lungenkranke und Diabetiker. Bei nachbarschaftlichen Hilfseinsätzen gelte deshalb auch das Gebot „Abstand halten“. Die Formulare mit den jeweiligen Hilfsangeboten sollen in den Briefkasten geworfen oder an die Wohnungstüre geklebt und weitere Kontakte dann telefonisch gepflegt werden. Auch im Falle von Einkaufspatenschaften rät das Rote Kreuz dazu die Kontakte zu vermeiden oder gering zu halten: Einkäufe werden zuvor telefonisch vereinbart und nach dem Anruf eine Tasche mit Einkaufsliste und Wechselgeld an die Haus- oder Wohnungstüre gehängt, die Übergabe der eingekauften Waren soll auf ähnliche Weise erfolgen.

Menschen, die keine Hilfsangebote von Nachbarn erhalten, können sich gerne an die rund um die Uhr besetzte Servicezentrale, Telefon 07631/1805-0, wenden. Das Team der DRK-Seniorenarbeit hat einen Helferstamm aufgebaut, der für ältere Menschen und Risikogruppen, die über kein soziales Netzwerk verfügen, zur Verfügung steht. Die Helfer übernehmen Einkaufspatenschaften, kleinere Besorgungen und die Übernahme von Hundebetreuung, wie z.B. Gassi gehen. Des Weiteren verweist der DRK-Kreisverband auf den DRK-Einkaufsservice, der in Zusammenarbeit mit der Firma Hieber organisiert wird. Bestellungen werden Montag- und Mittwochnachmittags telefonisch oder via E-Mail entgegengenommen, in den jeweiligen Hieber-Märkten gerichtet und dann von ehrenamtlichen Helfern des DRK ausgeliefert. „Auch, wenn derzeit unser Hauptaugenmerk auf der Aufrechterhaltung und Sicherstellung unseres Rettungs- und Pflegedienstes liegt, denken wir auch an die bisherigen Teilnehmer unserer Senioren- und Bewegungsprogramme“, betont das Leitungsteam des DRK-Kreisverbandes. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Seniorenarbeit haben sich organisiert und halten telefonisch den Kontakt zu den Teilnehmern der DRK-Nachmittage, der Seniorenausflüge und Gymnastik-Gruppen. In der aktuellen Krisensituation möchten die Helfer rechtzeitig aktiv werden und etwas gegen das „Virus der Einsamkeit“ tun.