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Notfallsanitäterausbildung unter erschwerten Bedingungen

DRK-KV Müllheim e.V.

Von den Corona bedingten Schulschließungen sind auch die Berufsfachschulen für Notfallsanitäter in Baden-Württemberg betroffen.

Während die Ausbildungsabschnitte auf den Rettungswachen und in der Klinik möglich sind, ist der theoretische und praktische Teil der Berufsschule bisher nur online abbildbar. Um unsere Auszubildenden bei dieser herausfordernden Situation bestmöglich zu unterstützen, sieht das durch Pierre Albrecht, unseren Koordinator der rettungsdienstlichen Ausbildung eigens entwickelte Homeschooling-Konzept die Begleitung im theoretischen Onlineunterricht sowie der notwendigen praktischen Übungseinheiten vor. „Wir möchten unsere Auszubildenden dabei unterstützen, trotz der erschwerten Rahmenbedingungen eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu genießen. Durch die geringe Gruppengröße können wir die Einhaltung aller Hygienestandards gewährleisten und zumindest einige praktische Simulationen nach Vorgaben der DRK Landesschule ableisten“ berichtet Pierre Albrecht.

„Zu Beginn war der Online-Wachen-Heimunterricht sowohl für uns als auch für unsere Mitschüler ungewohnt. Der große Vorteil im Gegensatz zum klassischen Homeschooling ist die Möglichkeit praktische Übungen zu machen und bei Fragen direkt auf ein Mitglied des Ausbildungsteams zuzugehen“ meint Auszubildender Lukas Heimann.

„Eine qualitativ hochwertige Ausbildung sind nicht nur eine Investition in die Zukunft und die Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu beweisen, sondern auch ein wichtiger Beitrag, eine bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Aufgrund des Engagements unseres Ausbilderteams können wir unsere Auszubildenden intensiv betreuen und ihnen etwas bieten, das andere nicht haben“ berichtet Fabian Delugas, Teamleiter Rettungsdienst und stellvertretender Kreisgeschäftsführer.

Der Bundesrat hat der Änderung des Notfallsanitätergesetzes zugestimmt

DRK-KV Müllheim e.V.

Notfallsanitäter dürfen nun heilkundliche Maßnahmen auch invasiver Art eigenverantwortlich durchführen. 
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter leisten 24 Stunden, sieben Tage die Woche Herausragendes – sie helfen Menschen und retten Leben.

 

Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrates erhalten die hochqualifizierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter des Rettungsdienstes die berufliche Anerkennung, die sie verdient haben. Zwei Wochen nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Änderung des Notfallsanitätergesetzes zugestimmt.

Gesetz gibt rechtliche Handlungssicherheit

Die Änderung des Notfallsanitätergesetzes sieht vor, dass Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter künftig dazu berechtigt sind, bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes oder bis zum Beginn einer weiteren ärztlichen, auch teleärztlichen, Versorgung heilkundliche Maßnahmen auch invasiver Art eigenverantwortlich durchzuführen. Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter müssen diese Maßnahmen in ihrer Ausbildung erlernt haben und beherrschen. Die Maßnahmen müssen außerdem jeweils erforderlich sein, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden von der Patientin oder dem Patienten abzuwenden.

Zur Ausübung dieser Maßnahmen werden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bereits während ihrer Ausbildung befähigt. Die Ausübung der erlernten heilkundlichen Tätigkeiten in der Praxis barg für sie bisher aber das Risiko der strafrechtlichen Verfolgung. Gleichzeitig setzten sich die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter zumindest dem Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung aus, wenn sie die erforderlichen Handlungen nicht durchführten.

Quellenangabe: Staatsministerium Baden-Württemberg/Pressemeldung vom 15.02.2021

Kreisimpfzentrum Breisgau-Hochschwarzwald

DRK-KV Müllheim e.V.

Nächste Freischaltung von Terminen zur Anmeldung im KIZ Müllheim ist am Freitag, den 19. Februar 2021.

Die Termine werden im Lauf des Vormittags freigeschaltet. Die Freischaltung weitere Termine für das KIZ Müllheim erfolgt bis auf weiteres dann immer freitags, ebenfalls im Laufe des Vormittags und abhängig von der dem Impfzentrum zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge.

Auf die zentrale Terminvergabe hat das KIZ keinen Einfluss.

Die verfügbaren Termine für die Erstimpfung sind sehr schnell ausgebucht. Das Sozialministerium hat darauf reagiert und laut einer Pressemitteilung des Ministeriums eine Warteliste freigeschaltet. Wer nicht sofort einen Termin über die Hotline bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind.

Kreisimpfzentrum Breisgau-Hochschwarzwald (KIZ)
Eisenbahnstraße 14
79379 Müllheim

Bitte beachten Sie: Buchen Sie auch gleich Ihren Termin für die Zweitimpfung! Diese Termine stehen Ihnen zur Verfügung, sobald Sie einen Ersttermin vereinbart haben.

Weitere Informationen finden Sie unter 
https://www.breisgau-hochschwarzwald.de/pb/Breisgau-Hochschwarzwald/Start/Service+_+Verwaltung/Kreisimpfzentrum.html

Quellenangabe: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald

Körperlich und geistig fit mit Qigong – die 15 Ausdrucksformen

A. Zelck / DRK e.V.

Der DRK-Kreisverband Müllheim startet unter dem Motto „Körperlich und geistig fit mit Qigong“ am Montag, 1. März, einen Online-Kurs über die Internet-Plattform Jitsi. Die Treffen finden wöchentlich montags von 19 bis 20 Uhr statt. Zielgruppe sind Männer und Frauen jeden Alters, die gerne Qigong kennenlernen oder ihre Kenntnisse auffrischen möchten.

Die 15 Ausdrucksformen des Qigong wurden von dem chinesischen Arzt Prof. Jiao Guorui zusammengestellt und sind Teil eines umfassenden Lehrsystems. Qigong umfasst vielfältige, in China vor über 2000 Jahren entwickelte Übungsmethoden, die sich mit der Lebenskraft (Gesundheit, Wohlbefinden usw.) befassen und ein Teil der traditionellen chinesischen Heilkunde sind. Die Übungen des Qigong beinhalten Körperhaltungen und Bewegungen, sowie geistige Übungen zur Konzentration und Imagination. Die sanften, langsamen Bewegungen sind die besten Voraussetzungen für bewegliche Gelenke, geschmeidige Muskeln und Bänder, für die Funktionserhaltung der Organe, einen guten Stoffwechsel und nicht zuletzt für das körperliche und geistige Wohlbefinden. Die Kursinhalte sind für jede oder jeden geeignet und abwechslungsreich gestaltet.
Benötigt werden: eine E-Mail-Adresse und ein Laptop oder Tablet bzw. Smartphone mit Kamera, auf dem man sich die hierfür nötige datensichere Jitsi-App installiert, ein ruhiger Platz zuhause, bequeme Hosenkleidung und Socken. Der Online-Kurs umfasst fünf Kurseinheiten á 60 Minuten. Per E-Mail bekommt man nach der Anmeldung beim Roten Kreuz einen Link zugesandt über den man dann an dem Kurs teilnehmen kann. Per Mausklink öffnet dieser dann automatisch die Video-Verbindung in einem Browser oder in der App. Das Online-Angebot wird über den Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes gefördert. Der Kurs ist kostenlos, das DRK freut sich jedoch über Ihre Spende. Wer sich näher über Qigong oder die Kursleiterin informieren möchte, kann dies über die Homepage der Kursleiterin Ute Rieger tun: www.die-mitte-finden.com.
Die Anmeldung erfolgt via E-Mail über die Servicestelle Seniorenarbeit des DRK-Kreisverbandes Müllheim e.V., servicestelle@drk-muellheim.de, oder telefonisch über Frank Schamberger, Abteilungsleiter Soziale Dienste, 07631/1805-15. Auf Wunsch kann vor der ersten offiziellen Kursstunde ein kurzes Online-Probetreffen mit der Kursleiterin erfolgen, um allen eine reibungslose Online-Teilnahme zu ermöglichen.

Mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter

Fabian Delugas / DRK-KV Müllheim e.V.

Notfallsanitäter sollen mehr ärztliche Aufgaben übernehmen dürfen. Der Bundestag hat Anfang des Jahres eine Änderung des Notfallsanitäter-Gesetzes beschlossen. Diese schafft mehr Klarheit für Helfer und Patienten, gerade auch im ländlichen Raum, wo der Rettungsdienst häufig vor dem Notarzt ankommt. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen und das Land muss die Änderung umsetzen.

Berufe im Rettungsdienst gibt es noch gar nicht so lange. Erst 1989 wurde der Beruf des Rettungsassistenten geschaffen. Dessen Aufgabe war es, lebensbedrohliche Zustände abzuwenden und den Patienten vital stabil ins Krankenhaus zu bringen. Davor war der Rettungsdienst weitgehend ehrenamtlich organisiert. Es gab Fortbildungen zum Rettungshelfer und später zum Rettungssanitäter. Die zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten war aber keine Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung musste selbst bezahlt werden. Jeder konnte sich an der Schule anmelden und musste sich dann selbst einen Praktikumsplatz suchen.

Im Jahr 2014 wurde das Berufsbild des Notfallsanitäters geschaffen. Ein Ziel der Schaffung des Notfallsanitäters war, die Ausbildung an andere Gesundheitsberufe, wie beispielsweise Pfleger, anzugleichen. Die Ausbildung dauert drei Jahre, es gibt Schul- und Praxisblöcke und die Auszubildenden bekommen ein Ausbildungsentgelt. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter konzentriert sich darauf, erlernte und beherrschte heilkundliche Maßnahmen anzuwenden, bis der Notarzt eintrifft.

Die Gesetzesänderung ist erforderlich, weil bislang nicht klar definiert ist, ob der Notfallsanitäter das Erlernte auch wirklich anwenden darf, ohne gegen das Heilpraktiker-Gesetz zu verstoßen. So muss er sich auf den „rechtfertigenden Notstand“ berufen, wenn er eine Maßnahme ergreift. Wartet er bis der Notarzt kommt, steht das „Handeln durch Unterlassen“ im Raum. Aufgrund dieser Rechtslage gibt es auch keine Haftpflichtversicherer für die Notfallsanitäter. „Wichtig ist dem DRK-KV-Müllheim e.V.“, so Fabian Delugas, stellvertretender Kreisgeschäftsführer und Rettungsdienstleiter im DRK-Kreisverband Müllheim e.V.,  „dass Patienten in einem lebensbedrohlichen Zustand bis zum Eintreffen des Notarztes adäquat versorgt werden.“ 

In der Gesetzesänderung steht klipp und klar drin, dass der Notfallsanitäter die erlernten und beherrschten Maßnahmen auch anwenden darf, bis der Notarzt eintrifft. Jetzt müssen auch die Versicherungsgesellschaften entsprechende Haftpflichtversicherungen anbieten. Dadurch wird auch das Berufsbild des Notfallsanitäters weiter aufgewertet. Ein gutes Beispiel ist der Herzinfarkt. Wenn der Notfallsanitäter ein Schmerzmittel verabreicht, beruhigt sich der Patient und sein Zustand verbessert sich. Notfallsanitäter lernen das zwar während ihrer Ausbildung, durften das aber bislang nicht anwenden, ohne dass der Notarzt anwesend war.

Wer sich für den Beruf des Notfallsanitäters interessiert, dem empfiehlt Fabian Delugas zunächst mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Rettungsdienst zu testen, ob der Beruf das Richtige ist. Fabian Delugas ist 27 Jahre alt und seit Anfang 2020 Teamleiter Rettungsdienst und stellvertretender Kreisgeschäftsführer im DRK-Kreisverbands Müllheim. Als gelernter Rettungsassistent kennt er die besonderen Herausforderungen in Notfallsituationen.

Pflegedienst und Tagespflege im Kampf gegen Corona

Sowohl unsere Klienten vom ambulanten Pflegedienst als auch die Gäste in unserer Tagespflege sind oftmals aufgrund von Vorerkrankungen eine besonders gefährdete Gruppe; ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 ist hoch. Dieses Risiko nehmen wir sehr ernst.


Und natürlich liegt uns auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter am Herzen. Deshalb versuchen wir jeden Tag aufs Neue das Risiko so gering wie möglich zu halten - mit zahlreichen Maßnahmen:

  • Ein auf jede Abteilung individuell bezogenes Hygienekonzept zum Schutz vor Infektionen nach den gesetzlichen Richtlinien und Empfehlungen des RKI
  • situationsangepasste Regeln und ständige kritische Überprüfung/ Anpassung
  • Während der Pandemie Reduzierung der Besucher (Testverpflichtung und Maskenpflicht)
  • Personal, Klienten, Gäste und Besucher unterziehen sich täglich einer Symptomabfrage und Temperaturkontrolle
  • Das Pflege- und Betreuungspersonal ist mit guter persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet wird 2x pro Woche mit einem Corona Schnelltest getestet.

► Wir vom DRK unterstützen die Impfkampagne der Bundesrepublik Deutschland!

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